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Nach wochenlanger Vorbereitung war es am Samstag endlich soweit. Mit der Unterstützung einzelner Mitglieder der SJMS und der JMRL hat die SJMD am Jugendmusikfest 2023 in St. Gallen gespielt.


Der Treffpunkt war um 8.30 im SMD-Lokal. Je mehr Leute ankamen, desto präsenter wurde die Situation, vor allem bei der Ansicht von so viel Gepäck und so vielen Instrumentenkoffern im Wagen, eins auf dem anderen aufgestapelt, wie bei einem Tetris-Spiel.


In St. Gallen angelangt, trafen wir uns mit Roman vor der spielenden Militärband.

Das war unser erster Kontakt mit der Musik, der wir für zwei lange Tagen immer wieder begegnen würden.

Der Ort war übervoll mit Musikern, jede Gruppe in ihren eigenen Farben gekleidet. Es gab rote, gelbe, violett, blaue und so weiter und so fort. Wir waren die Grünen, selbstverständlich.



Ein grossartiger klang- und farbenfroher Anlass.


Mit vollem Magen und geladen mit Energie, machten wir uns am Nachmittag auf den Weg zum Einspiellokal. Mehrere Stimmen meinten, sie hätten viel mehr Lust auf die Musikproben, wenn wir auch so ein altes und grosses Probelokal hätten, das einem dieses Gefühl der Wichtigkeit verleihen würde.

Jetzt waren wir eingespielt und vorbereitet, um unser Bestes am Konzert zu geben. Wir sahen Gruppe nach Gruppe in und aus dem Saal marschieren und die Aufregung war deutlich in der Luft zu spüren. Die meisten spürten ein kribbelndes Gefühl der Nervosität im Magen und blieben eher ruhig, während andere gelassen miteinander sprachen und sogar einige Spässe machten, vor unserem Aufritt.


Geschafft! Zufriedene Gesichter und spürbare Erleichterung nach einem grossen Auftritt.


Am Zweiten Tag ging es weiter mit dem Marsch. Wir waren nicht so fit wie am ersten Tag, was aber auch logisch ist, da wir in einer Turnhalle schlafen mussten, in welcher man jeden Schritt hörte und einem das automatische Licht vom Gang direkt ins Auge schien. Nichtsdestotrotz waren wir voll entschlossen, eine hohe Punktzahl zu erreichen. Roman gab uns das Ziel von 85 Punkten, und nach einem gutgelungenen Marsch unter der ständigen Beobachtung der Schiris erreichten wir insgesamt 84.5 Punkte. So knapp! Aber weil es aufgerundet doch 85 gibt, wurden wir für unsere Leistung und erreichtes Ziel mit einem erfrischenden Getränk belohnt.


Kurz vor dem Marschmusikwettbewerb, alle in Reih und Glied.


Schlussendlich wurden unsere Resultaten bekannt, und wir durften mit Silber-Auszeichnungen in jeder Kategorie nach Hause fahren!


Im Namen aller SJMS-Mitglieder möchte ich mich ganz herzlich bei der SJMD bedanken. Dank ihnen konnten wir neue Freundschaften schliessen und wir hatten enorm Spass neben der SJMD zu spielen. Ausserdem wäre die Teilnahme an so einem grossen und wichtigen Event ohne sie nicht möglich. Das war ein einmaliges Erlebnis, das uns allen grosse Freude am Musizieren bereitet hat. Vielen Dank auch an beide Dirigenten, Anton Shaposhnyk und Roman Christoffel für die grossartige Leitung und dem Vorstand für die gute Organisation an diesem Wochenende.

Die harte Arbeit hat sich gelohnt.


Lorena Rodríguez Carballo


Wir sind mit dem Zug in Zürich Hauptbahnhof angekommen und man sah die fröhlichen und lauten Leute schon. Am Anfang des Umzugs mussten wir in der Hitze warten. Doch nicht lange später waren wir schon an der Reihe mit spielen.


Alles um uns herum war richtig laut, aber hoffentlich hat man uns trotzdem gehört. Es war anstrengend und doch hat es richtig viel Spass gemacht. Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr nochmal mitspielen können!!

Nick und Irene










Was soll man sich unter einem 3Generationen-Konzerttag vorstellen?

Sehr gerne nehmen wir sie als Leser an diesen intensiven, aber sehr interessanten und abwechslungsreichen Auftrittstag der SJMD vom 13. Mai mit.


Sind Sie bereit?

Also ehrlich, etwas improvisieren mussten wir schon, um diesen 3Generationen-Konzerttag zu realisieren. Es hat uns aber sehr gefreut im Rahmen des Dietiker Frühlingsmarktes mit unserem ersten Konzert, unserem Muttertagskonzert, bereits zum bevorstehenden Muttertag am Sonntag gratulieren zu können und uns mit harmonischen Klängen des Bläserkorps und rhythmischen Stücken der Tambouren bei den so zahlreich anwesenden Müttern für deren geleistete Arbeit für die Familie zu bedanken. Da steckte sehr viel Herzblut hinter jeder einzelnen Note, da selbstverständlich auch viele Mütter der jungen Musiker und Musikerinnen anwesend waren. Vom abschliessenden Applaus des Publikums noch beflügelt verschwand das ganze Musikgerät unter hilfsbereiten Händen in den bereitstehenden Fahrzeugen und war kurz darauf bereits unterwegs zur nächsten Station.

Unser nächster Konzertauftritt am frühen Nachmittag galt ganz den Bewohnern des Alters- und Gesundheitszentrums der Stadt Dietikon. Doch vorab wurden die Korps in der hausinternen Kantine bestens verpflegt. Nach einem, oder zwei (drei) Tellern feinster Spaghetti, Salat und Getränken waren die Batterien der SJMD-ler wieder geladen. In der Zwischenzeit hatte sich auch bereits zahlreiches Publikum aus dem Hause in der Kantine eingefunden - es hat sich schnell rumgesprochen, dass heute noch was Spezielles los ist, und das war es auch. Den Räumlichkeiten angepasst hat die SJMD mit Bläsern und Tambouren auch wieder das Beste gegeben, was vom Publikum mit viel Applaus und strahlenden Gesichtern verdankt wurde. So manch eine schöne Erinnerung mag wohl in den Köpfen der Zuhörer aufgekommen sein, die dann auch mit den Mitbewohnern teils schon während dem Konzert geteilt werden musste… Es war schön zu sehen, dass wir auch dieses ältere Publikum begeistern und Freude bescheren konnten.

Zwei Konzerte hatten wir damit schon. Was fehlt denn jetzt noch? Also, wir hatten die Mütter, die Bewohner des Alters- und Gesundheitszentrums – fehlt doch jetzt etwas für die ganz Jungen!? Korrekt. Der dritte und damit letzte Auftritt der SJMD an diesem 3Generationen-Konzerttag erfolgte an diesem Tage anlässlich des „Gemeinschaftskonzerts“ der Schule, der SJMD und der Musikschule Dietikon auf der grossen Bühne des Reformierten Kirchgemeindehauses. Es war ein gelungener Anlass mit über 80 Drittklässlern, die zum Besten gaben, was sie grösstenteils in weniger als 1 Jahr im Instrumentenkurs bereits gelernt hatten. Seitens der SJMD wurde mit Kurzauftritten des Hauptkorps, des Zwischenkorps und den Tambouren die Zukunftswünsche dieser jungen Musiker und Musikerinnen beflügelt und Motivation geschaffen für weiteres fleissiges Üben.



So, das wäre unser 3Generationen-Konzerttag gewesen. Es war ein strenger aber äusserst abwechslungsreicher Tag, der viel Freude bereitet hat, bei den Zuhörern, aber auch bei der SJMD. Wir freuen uns jetzt schon auf weitere solche erfüllten Tage und informieren sie gerne wieder.


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