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Leise rieselt der Schnee… Stimmungsmässig hätte das Wetter für den diesjährigen Dietiker Weihnachtsmarkt am frühen Samstagmorgen des 2. Dezembers nicht passender sein können. Leise tanzten die weissen Flocken im Zusammenspiel mit einem leichten Luftzug und bedeckten die Landschaft und die Stadt mit einem weissen Teppich. Für die vielen Standbauer hiess es dann erstmal Schaufel fassen und den Platz für den Stand freischaufeln bzw. bei bereits bestehenden Ständen die Dächer vom Schnee zu befreien und damit zu entlasten. Dann wurde emsig aufgebaut und die unzähligen Stände schön hergerichtet. Was wird wohl hier verkauft werden, was wohl dort?



Auch bei der SJMD, die dieses Jahr wieder am Weihnachtsmarkt dabei war, wurde kräftig geschaufelt. Es wurde auch Platz gemacht für ein zusätzliches Zelt. Neben Grillwürsten und feinen selbstgemachten Kuchen, Gebäcken, Muffins, Christstollen sollte auch der Musiker-Kafi und die schon fast legendären Fonduebrote der SJMD angeboten werden. Selbstverständlich benötigt das etwas an Aufwand und Platz, der durch das zusätzliche Zelt geschaffen wurde. Das Standbauteam war sehr effizient und schon bald präsentierte sich ein wunderschöner einladender SJMD-Stand für die zu erwartenden Weihnachtsmarktbesucher. Ob diese bei dem Wetter wohl kommen würden? Ja, so langsam zogen erste Besucher durch die Gassen und erste Musiker-Kafi konnten verkauft werden.



Was wäre ein Weihnachtsmarkt ohne musikalische Umrahmung? Das musikalische Unterhaltungsprogramm startete am Samstag kurz nach 11 Uhr mit dem Auftritt der SJMD-Konzertband. In gewohnter Manier gaben die jungen SJMD-Bläser und Bläserinnen mit Schlagzeug-Unterstützung fetzige Stücke zum Besten und heizten dem Publikum ein. Die Stimmung auf dem Platz vor der Bühne sowie auch im gedeckten Teil des Zentrums Kirchplatz, wo gemütliche Sitzbereiche mit Strohballen, Laternen und wärmenden Decken hergerichtet waren, war sehr gut. Ausgezeichnete Möglichkeiten, es sich bei einem Glühwein oder anderem wärmendem Getränk gemütlich zu machen, zu verweilen und den mitreissenden Klängen der SJMD-Konzertband unter der Leitung von Roman Christoffel zu horchen. Selbstverständlich durften auch weihnachtliche Klänge im Repertoire der SJMD nicht fehlen. Dabei durften jetzt auch die Mitglieder der Juniorband auf die Bühne und sich unter die „Grossen“ mischen. Es ertönten nun Stücke wie „Feliz Navidad“, „Last Christmas“, „Jingle-Bell Rock“ und „White Christmas“ und nicht wenige im Publikum haben auch mitgesungen. Als dritte Formation der SJMD traten anschliessend unsere Tambouren unter der Leitung von Roger Küng auf die Bühne und begeisterten mit heissen Rhythmen. Auch hier waren die Allerjüngsten mit dabei und konnten Konzertluft schnuppern. Ist schon etwas Spezielles so an einem Weihnachtsmarkt!



 Inzwischen sind wir in der Mittagszeit angelangt und am SJMD-Stand sind nun neben unseren Grillwürsten insbesondere unsere legendären Fonduebrote gefragt, ein feines Stück Baguette mit Fonduekäse drin, lecker. So einige Standbesucher haben sich als langjährige Fans dieses Leckerbissens entpuppt, einige kamen mehrmals sich ein solches Brot zu holen und die Mund-zu-Mund Propaganda hat definitiv funktioniert. Auch der Musiker-Kafi lief sehr gut – ist wohl verständlich, dass wir das genaue Rezept nicht preisgeben… Auch die vielen feinen selbstgemachten Kuchen und anderen Gebäcke waren nun gefragt. Die Zeit flog nur so vorbei und schon bald fing es an einzudunkeln. Das war nochmals ein ganz schöner Moment, wo doch jetzt die ganzen Beleuchtungen der Stände erst recht zur Geltung kamen.



Wir konnten auf einen sehr schönen, abwechslungsreichen, aber auch strengen Tag zurückblicken. Danke all den fleissigen helfenden Händen der SJMD und deren Angehörigen, die dies erst ermöglicht haben. Wir werden sicherlich im kommenden Jahr wieder dabei sein.

Der Räbeliechtliumzug des Schulhauses Zentral erwartete die Teilnehmenden dieses Jahr am 14. November mit nasskaltem Wetter. Gut eingepackt in warme und vor Nässe schützende Kleider trotzten viele Kinder dem garstigen Wetter und gaben dem Anlass durch die vielen schönen selbst geschnitzten beleuchteten Räben und den gesungenen Liedern eine schöne warme Stimmung.



Die Juniorband der SJMD unter der Leitung von Roman Christoffel unterstützte die singenden Kinder instrumental. Viele altbekannte Räbeliechtli-Lieder waren zu hören u.a. „Räbeliechtli, wo gahsch hi?“ und „Ich geh mit meiner Laterne“, Lieder, wo auch die anwesenden Erwachsenen mitsingen oder zumindest mitsummen konnten.



Selbstverständlich durfte auch ein Auftritt der SJMD-Tambouren nicht fehlen, deren Spiel dann auch beim Umzug das im Schritt bleiben erleichterte. Nach dem Umzug der Räben durch das Quartier erwartete die Kinder eine kleine warme Stärkung im regengeschützten Eingangsbereich des Schulhauses. Es gab warme Würschtli mit Brot und Punch. Mit glücklichen Gesichtern traten alle anschliessend den Heimweg an und freuen sich sicher schon auf das nächste Jahr.




Nach wochenlanger Vorbereitung war es am Samstag endlich soweit. Mit der Unterstützung einzelner Mitglieder der SJMS und der JMRL hat die SJMD am Jugendmusikfest 2023 in St. Gallen gespielt.


Der Treffpunkt war um 8.30 im SMD-Lokal. Je mehr Leute ankamen, desto präsenter wurde die Situation, vor allem bei der Ansicht von so viel Gepäck und so vielen Instrumentenkoffern im Wagen, eins auf dem anderen aufgestapelt, wie bei einem Tetris-Spiel.


In St. Gallen angelangt, trafen wir uns mit Roman vor der spielenden Militärband.

Das war unser erster Kontakt mit der Musik, der wir für zwei lange Tagen immer wieder begegnen würden.

Der Ort war übervoll mit Musikern, jede Gruppe in ihren eigenen Farben gekleidet. Es gab rote, gelbe, violett, blaue und so weiter und so fort. Wir waren die Grünen, selbstverständlich.



Ein grossartiger klang- und farbenfroher Anlass.


Mit vollem Magen und geladen mit Energie, machten wir uns am Nachmittag auf den Weg zum Einspiellokal. Mehrere Stimmen meinten, sie hätten viel mehr Lust auf die Musikproben, wenn wir auch so ein altes und grosses Probelokal hätten, das einem dieses Gefühl der Wichtigkeit verleihen würde.

Jetzt waren wir eingespielt und vorbereitet, um unser Bestes am Konzert zu geben. Wir sahen Gruppe nach Gruppe in und aus dem Saal marschieren und die Aufregung war deutlich in der Luft zu spüren. Die meisten spürten ein kribbelndes Gefühl der Nervosität im Magen und blieben eher ruhig, während andere gelassen miteinander sprachen und sogar einige Spässe machten, vor unserem Aufritt.


Geschafft! Zufriedene Gesichter und spürbare Erleichterung nach einem grossen Auftritt.


Am Zweiten Tag ging es weiter mit dem Marsch. Wir waren nicht so fit wie am ersten Tag, was aber auch logisch ist, da wir in einer Turnhalle schlafen mussten, in welcher man jeden Schritt hörte und einem das automatische Licht vom Gang direkt ins Auge schien. Nichtsdestotrotz waren wir voll entschlossen, eine hohe Punktzahl zu erreichen. Roman gab uns das Ziel von 85 Punkten, und nach einem gutgelungenen Marsch unter der ständigen Beobachtung der Schiris erreichten wir insgesamt 84.5 Punkte. So knapp! Aber weil es aufgerundet doch 85 gibt, wurden wir für unsere Leistung und erreichtes Ziel mit einem erfrischenden Getränk belohnt.


Kurz vor dem Marschmusikwettbewerb, alle in Reih und Glied.


Schlussendlich wurden unsere Resultaten bekannt, und wir durften mit Silber-Auszeichnungen in jeder Kategorie nach Hause fahren!


Im Namen aller SJMS-Mitglieder möchte ich mich ganz herzlich bei der SJMD bedanken. Dank ihnen konnten wir neue Freundschaften schliessen und wir hatten enorm Spass neben der SJMD zu spielen. Ausserdem wäre die Teilnahme an so einem grossen und wichtigen Event ohne sie nicht möglich. Das war ein einmaliges Erlebnis, das uns allen grosse Freude am Musizieren bereitet hat. Vielen Dank auch an beide Dirigenten, Anton Shaposhnyk und Roman Christoffel für die grossartige Leitung und dem Vorstand für die gute Organisation an diesem Wochenende.

Die harte Arbeit hat sich gelohnt.


Lorena Rodríguez Carballo

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