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Musikreise nach Laax – Abenteuer, Musik und Gemeinschaft

vor 6 Tagen
3 Min. Lesezeit

Vom 4. bis 6. September führte uns das SJMD-Plauschwochenende nach Laax. Da mit dem Riverrafting ein anspruchsvoller Programmpunkt vorgesehen war, konnten unsere jüngsten Mitglieder – insbesondere die Juniorband – dieses Mal leider nicht dabei sein. Wir hoffen sehr, schon bald wieder einen gemeinsamen Anlass mit allen Formationen erleben zu dürfen.

Mit dem Car reisten wir nach Laax und bezogen im Wellness Hostel 3000 unser Zuhause für die kommenden zwei Tage. Der Blick auf die umliegenden Berge und den nahe gelegenen Badesee sorgte von Beginn an für Ferienstimmung. Nach einem feinen Abendessen genossen wir den gemeinsamen Abend. Einige Teilnehmende stiessen arbeitsbedingt oder nach ihrer Klassenfahrt etwas später zu uns. Schliesslich fanden alle den Weg ins Bett, denn am nächsten Morgen wartete das grosse Abenteuer.



Mit dem Schlauchboot durch die Rheinschlucht

Nach einem stärkenden Frühstück machten wir uns mit dem Postauto auf den Weg nach Ilanz. Dort begrüssten uns unsere Tourguides und statteten uns mit Neoprenanzügen, Helmen und Schwimmwesten aus. Schon das Anziehen der engen Ausrüstung sorgte für die ersten Lacher. Anschliessend ging es in kleinen Bussen zur Einstiegsstelle, wo wir eine gründliche Einführung in die wichtigsten Sicherheitsregeln und Manöver erhielten.

In Gruppen von acht bis neun Personen verteilten wir uns auf die Boote, fassten die Paddel und stürzten uns in die Fluten des Vorderrheins. Das kalte Wasser war zunächst gewöhnungsbedürftig, doch die Neoprenanzüge hielten uns angenehm warm. Bald konnten wir die eindrückliche Rheinschlucht aus einer ganz neuen Perspektive bewundern. Zwischen Felsen, Stromschnellen und ruhigeren Passagen zeigte sich eindrücklich, wie sich der Rhein über Jahrtausende seinen Weg durch die gewaltigen Gesteinsmassen gebahnt hat.

Natürlich kam auch der Spass nicht zu kurz: Immer wieder wurden benachbarte «Piratenboote» mit kräftigen Paddelspritzern angegriffen. Bei der anspruchsvolleren Passage durch das «Black Hole» war dann volle Konzentration gefragt. Zur wohlverdienten Mittagspause zogen wir die Boote ans Ufer und genossen im Wald einen gemütlichen Grillplausch. Die Guides verwöhnten uns mit Grilladen, selbst gemachten Salaten, Kartoffeln und Kuchen. Nur die zahlreichen Wespen hätten wir gerne ausgeladen – glücklicherweise wurde niemand gestochen.

Frisch gestärkt nahmen wir den zweiten Teil der Tour in Angriff. Als das Wasser ruhiger und tiefer wurde, konnten sich Mutige rückwärts vom Boot ins Wasser gleiten lassen – selbstverständlich unter Beachtung aller Sicherheitsregeln. Nach rund fünf Stunden erreichten wir zufrieden Bonaduz. Einige hatten sogar noch genügend Energie, die ankommenden Boote mit einer letzten Ladung Spritzwasser zu empfangen.



Musik zum Abschluss eines erlebnisreichen Tages

Nach der Rückfahrt blieb kaum Zeit zum Ausruhen, denn bereits stand unser erstes Konzert auf der Terrasse des Hostels an. Trotz des körperlich fordernden Tages waren alle motiviert und spielten mit viel Freude. Das Publikum liess sich von der Musik und den Rhythmen der SJMD mitreissen, und auch das herrliche Spätsommerwetter trug zur besonderen Atmosphäre bei.

Nach dem Konzert stärkten wir uns am Buffet. Den freien Abend verbrachten die Teilnehmenden ganz unterschiedlich: beim Billardspielen, Schwimmen, Diskutieren, Lesen, Chillen oder Gamen. Einige liessen den Tag bei Gesprächen am idyllischen Badesee ausklingen – ein schöner Abschluss eines rundum gelungenen Tages.



Ein letztes Konzert und viele schöne Erinnerungen

Am Sonntag hiess es nach dem Frühstück zunächst Zimmer räumen und alles für die Heimreise vorbereiten. Vor der Abfahrt stand jedoch noch ein weiteres Konzert bei der Kirche auf dem Programm. So kamen auch die Besucherinnen und Besucher des Sonntagsgottesdienstes in den Genuss der SJMD-Musik. Bei erneut bestem Wetter boten wir ein abwechslungsreiches Programm dar.

Danach blieb noch etwas Zeit für das Lunchpaket und einen letzten Sprung in den Badesee. Andere genossen die verbleibenden Stunden ganz gemütlich, bevor wir Instrumente, Gepäck und Material in den Car verluden. Glücklich, zufrieden und mit vielen schönen Erinnerungen kehrten wir nach Dietikon zurück. Zu Hause gab es für Eltern und Geschwister bestimmt einiges von diesem abwechslungsreichen Wochenende zu erzählen.



 
 
 

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